Menschen sterben nicht, weil sie gut oder schlecht sind, sondern eher wegen dem, was in ihnen ist. Die Gene spielen dabei eine enorme Rolle, denn Gott sieht uns als Bäume, die Wurzeln haben – diese sind unsere Vergangenheit; einen Stamm – der ist die Gegenwart; und Zweige – die Zukunft. Stell dir vor, was aus deinen Vorfahren geworden ist und was aus dir werden wird, das geht aus der Wurzel jedes Familienstammbaumes hervor. Es bestimmte das Leben deiner Vorfahren und wie sie gelebt haben, und endet in den zukünftigen Generationen.
Ich habe mich gefragt, warum Metuschelach so lange lebte (939 Jahre) und da fiel mir ein, dass ja sein Vater in dem Zustand der Unsterblichkeit gewesen ist. Gottes Gnade lag also auch auf seinen Kindern. Aber jeder muss selbst und ganz individuell mit Gott gehen. Aus diesem Grund sagte Jesus in Johannes 3, dass jene, die vom Geist geboren sind, wie Wind sind und niemand weiß… außer dem, der wie Wind geworden ist. Denk mal darüber nach.
Nun stell dir die Römischen Legionäre vor, die Nachkommen zeugten und in Schlachten umkamen. Stell dir dieses Blutvergießen vor, die Unbarmherzigkeit und die Mitleidslosigkeit. Im Laufe der Zeit hört ein Soldat auf, ein normaler Mensch zu sein, weil das vergossene Blut auf der Erde zu Gott schreit.
Ein vergossenes Blut schreit vom Erdboden und Gott konnte es nicht noch länger hören. ER wandte Sein Gesicht ab, als Sein blutiger Sohn am Römischen Kreuz in Jerusalem starb. Ein für allemal….. Ein für allemal…. Nicht, um weiterhin erwähnt zu werden und religiös darin zu schwelgen. Der blutrünstige Tod von Jesus war die ultimative Gewalt, die Gott auf Sich nahm, nur um ein paar Friedensstifter auf diesem Planeten Erde zu finden.
(Genesis 4. 10-11) „ER aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde, die ihren Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deinen Händen zu empfangen.“
Dies bezieht sich auf folgenden Vers:
(Genesis 3:19) „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, denn davon bist du genommen; denn du bist Staub und sollst wieder zu Staub werden.“
Kain wurde von der Erde verflucht, die ihren Mund öffnete, um das Blut seines Bruders auf zu nehmen, aber auch, um Kain aufzunehmen, wenn das Gefäß seiner Bosheit voll sein würde. Wir wissen nicht, wie Kain wirklich starb. Vielleicht starb er so, wie Judas Iscariot, und wurde ermordet. Der Biblische Text erwähnt das nicht direkt, aber er deutet es an.
Anmerkung: Viele Quellen weisen darauf hin, dass Judas Iscariot sich nicht selbst erhängte, sondern von Zeloten erhängt wurde, die auch seinen Bauch mit dem Schwert auf schlitzten, denn sie werteten seinen Verrat an Jesus als einen( gewalttätigen – politisch-messianischen) Verrat an ihnen.
Wir wissen von Adam und seinen Söhnen, dass sie fast 1000 Jahre lebten. Innerhalb der Durchschnittsbevölkerung verblasst Kain. Wir wissen nichts über seine Familie, nur über deren kriegerische Früchte. (Matth. 7:20-27).
Die Erbauer des Turmes zu Babel und Nimrod (Genesis 10) stammten von Ham ab, der meiner Meinung nach Kains Gene besaß, daher auch seinen Sohn Kanaan nannte.
In Genesis 15:19 erklärt Gott Abraham die Wurzel von Kanaan, der Keniter war; ein direkter Nachkomme von Kain . (4.Mose 24:21- 22).
Anmerkung: Du siehst, dass ich mit dem Geist der Einheit arbeite. Kein Computer kann das für dich machen. Es ist Sein Eins-Sein, das diese Dinge zusammen fügt und dieses Eins-Sein ist Frieden.
Die Alten kannten sehr gut ihren Ursprung und zeichneten ihre Abstammungslinien auf. Wenn wir von ihrem Wissen nicht lernen, werden wir die Wahrheit niemals erkennen. Aber die Aufzeichnungen der Menschen und ihre Familienstammbäume wurden gut erhalten.
Kein Fluch sollte für immer und endgültig sein. Gott sprach nicht von Vergnügen, sondern vielmehr von Seinem Verdruss, nur damit wir Ihn besser kennen lernen. Diese ausgesprochenen Dinge waren nicht endgültig, sondern zeitweilig. Gott bleibt nicht für immer zornig.
(Jeremia 3:12) „… Ich will nicht zornig auf euch blicken. Denn Ich bin gnädig, spricht der HERR; und Ich will nicht ewiglich zürnen.“
Gott ist gnädig und das ist Sein Charakter und nicht Sein Gewand, das Er gelegentlich an- und aus zieht. ER ist dauerhaft und ewig gnädig.
Außerdem muss jeder Fluch im 50.igsten Jahr vollständig entfernt werden. In jedem 7ten Jahr nähert sich Gott denen, die unter einem Fluch stehen, um sich mit ihnen zu versöhnen. Wie auch immer, wenn keine Umkehr (Buße) erfolgt, werden im 50.igsten Jahr alle Flüche gebrochen, das bedeutet jedoch nicht, dass Gott solche Personen segnet. Gott wäscht sich so zu sagen die Hände von einer Person in solchem Zustand, lässt sie in Ruhe und übergibt sie an ihre selbst gewählten Wege. (Römer 1:24-28). Die Illusion, vom „eigenen Leben“ und vom „EIGENEN Körper, mit dem man machen kann, was man will“ wird zum dauerhaften Siegel über dem Verstand eines solchen Individuums; ein krasser Beweis der Unkenntnis; ein Siegel des Todes.
Ein Friedensstifter muss über die heiligen Ausbrüche Gottes lernen und sie nicht als Seinen Charakter oder als das Wesen Seiner heiligen Natur auffassen. Gottes Zorn ist nur Sein Gewand; Kleider, die Er anlegt, um sie wieder ab zu legen. Genauso, wie wir unsere Oberbekleidung an- und wieder ausziehen. Wenn jemand denkt, dass Sein Zorn Seine wahre Natur ist, dann drückt derjenige damit seinen Hass gegen Gott aus Es gibt viele, die Gott hassen und deshalb haben wir heutzutage so viele Atheisten, denn der Schöpfer der Menschheit hat sie ihren eigenen vergeblichen Vorstellungen übergeben.
Aber ebenso nehmen unwissende kämpferische Christen die Worte von Paulus im Epheserbrief 6 als doktrinär und dogmatisch. Sie sehen Kriege im Himmel, weil in vielen von ihnen innere Kriege sind; selbst diejenigen, die keine Kriege im Inneren haben, bekommen sie in der Kirche. Dummköpfe und Schwachköpfe vom niedrigsten Kaliber, die mir dann auch noch erzählen, dass das, was sie predigen, schriftgemäß sei. Sie schreiben Bücher darüber ohne die Intelligenz des Heiligen Geistes. Es verbrennt mich regelrecht, wenn ich es höre, geschweige denn, wenn ich es lese. Warum sollte ich den Frieden stören, der allen Verstand übersteigt, die Ruhe des Heiligen Geistes?
(Jesaja 59:17) „ ER zieht Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzt den Helm des Heils auf Sein Haupt; und zieht an das Gewand der Rache und kleidet sich mit Eifer wie mit einem Mantel.“
Offensichtlich bezieht sich Paulus auf diesen Vers (in Jesaja 59) und will uns in Form einer Metapher dazu auffordern, Jesus anzuziehen, DER –wie es der Prophet ausdrückte, unser Fürsprecher war/ist (Vers 16). Gottes Zorn oder Soldatenrüstung sind Seine Gewänder, ein Brustpanzer, Helm, Gürtel und Schuhe. ER legt sie an, um Seinen Geliebten zu retten, Er möchte niemals, dass Sein Geliebter Seine Arbeit macht. (2 Chronik 20:15) „Die Schlacht ist nicht die deine, sondern Gottes.“
Genauso wie auch wir nicht immer zornig bleiben, sondern wieder in einen „normalen“ Zustand zurück kehren, so ist es auch mit Gott. Gottes „Normalzustand“ ist Güte, Gnade und Liebenswürdigkeit. Was ist dein Normalzustand? Bist du ein Friedensstifter oder trägst du in deinem Inneren viele Enttäuschungen, Unvergebenheit, Neid, Selbstmitleid, Hass und aufgestaute Aggressivität?
Kannst du dem folgen oder bleibst du weit zurück? Es wird dir nichts helfen, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Lass dich begeistern, mein Freund. Lass uns Gottes wirklichen und ewigen Charakter erfahren, der über alle beunruhigenden Zustände die Oberhand gewinnt:
(Psalm 30:5) „Denn Sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade. Den Abend lang währet das Weinen, aber des Morgens ist Freude.“
Wir können sagen, dass Gott uns die Nacht zeigt, wenn Er Flüche ausspricht. Aber Sein Segen kommt am Morgen, nachdem wir völlig zu Ihm zurück gekehrt sind. ER nimmt Sich zurück, was Ihm rechtmäßig gehört, aus diesem Grund ist Er unser ERLÖSER.
(Jesaja 54:8) „ Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will Ich Mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser.“
Wenn Gott in Seiner Zufriedenheit mit uns Menschen redet, dann spricht Er völlig anders; Er spricht Segen aus, Wohlstand, Freude und Frieden; aber wenn Er uns Sein Missfallen zeigt, dann spricht Er vom Fluch, von Katastrophen und Nöten. Wenn wir diese Tatsache kennen, sollten wir die Flüche über Adam und Eva nicht als dauerhaft akzeptieren. Die Erklärung, „von Staub bist du genommen und zu Staub sollst du wieder werden“ ist nicht endgültig. Gott lehrte uns etwas über Sich Selbst. Und das war die Zeit, um uns Sein „Temperament“ zu zeigen, das unserem in vielerlei Hinsicht gleicht, denn wir sind wie Er und genauso, wie Er die „schlechte Laune“ ablegt, so müssen wir das auch. ER ist Gott und weil die Welt voller kriegerischer Menschen ist, müssen die Friedensstifter alle Kämpfe, Schlachten und jede Form der Rache IHM überlassen. Noch einmal. ER ist Gott; Er wird nicht sterben, aber wir werden es, wenn wir weiterhin kriegerisch bleiben. Wenn wir nicht aufhören, wie ein kochender Topf zu sein; und wenn wir Ihm nicht alle Schlachten überlassen, sondern weiter hinter dem Rücken hetzen, tratschen und klagen, weil uns irgendwelche unwissenden Dummköpfe verletzt haben, dann sind wir nicht Seine Söhne, sondern seltsame Kreaturen. Barmherzig zu sein, um Barmherzigkeit zu empfangen, ist eine einfache Art, zu leben. Es ist kein Überlegenheitskomplex, sondern tatsächliche Überlegenheit ohne Komplex. Eine barmherzige Person steht bereits über jemandem, der immer noch auf dem niedrigen Ort der Selbstgefälligkeit und des Selbstmitleides brütet. Es ist leicht, barmherzig zu sein, wenn man in Gottes Bomber sitzt und die mit Gnade gefüllten Schokoladenbomben hinab wirft, ganz unverdient, auf die, die unten sind…
Der aufgestaute Krieg in dir wird dich verbrennen und wieder zu Staub machen, denn eine zornige Einstellung vernichtet, während ein friedlicher Zustand Freude und Wohlstand bringt, Leben und sogar Unsterblichkeit.
Ich möchte hier auf das Buch mit dem Namen „Weisheit des Sirach“ verweisen, welches nur in den katholischen und nicht in den evangelischen Bibeln enthalten ist.
(Sirach 40:9-11) „Vernichtung, Blutvergießen, Streit, Schwert, Katastrophen, Hunger, Verderben und Plage; das alles ist den Gottlosen zugeteilt, denn um ihretwillen kam die Flut. Alles, was aus der Erde kommt, muss wieder zu Erde werden: wie alle Wasser wieder ins Meer fließen.“
Darf ich folgenden Vers hinzufügen: In Joh. 3:6 sprach Jesus, „Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.“
Frieden schaffen ist etwas Geistiges und nicht von dieser Erde. Es muss erwählt und in vollem Umfang angenommen werden, bevor es jemanden verändern kann. Erde wird wieder zu Erde, so wie Staub wieder zu Staub wird, wenn die irdischen Wege eingeschlagen werden. Mit tiefem Missfallen spricht Gott zum Menschen „Du bist Staub“, aber mit großer Freude sagte Er zu Henoch, „Du bist mein!“
Der Sohn von Sirach sprach (im Buch der Weisheit 1.12-13) „Strebt nicht nach dem Tod durch euer verkehrtes Leben und zieht nicht das Verderben herbei durch das Werk eurer Hände. Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keinen Gefallen am Untergang der Lebenden.“
Gott erschuf Adam, mit dem wir uns heute identifizieren, und mit Adam erschuf Er die Unsterblichkeit. Das bedeutet, Seine Absicht für uns war, wie Henoch, Elijah oder Philippus zu sein und beide Welten – die physische und die geistliche – zu genießen. Wir waren so geschaffen, wie Jesus nach Seiner Auferstehung – in einem Zustand der „Auswechselbarkeit“.
Der Überfluss an sich bekriegenden Gene in uns, bringt Tod und sie (die Gene) verwischen in anmaßender Weise unsere Vorstellung von dieser sehr einfachen Wahrheit, dass wir überhaupt nicht sterben müssen. Ist das Lästerung? Vielleicht? – Aber nur für einige. So sei es dann. Das ist mein gesegnetes „Lästern“.
Und mit der liebevollen Erlaubnis Gottes, wenn ich sterbe, so soll es sein, aber dann habe ich mich wenigstens daran erfreut, Seine Wege, Seinen Charakter und den ursprünglichen Plan für mich zu erkunden. Das hat nichts mit blindem Glauben und leeren Versprechungen zu tun, sondern vielmehr etwas mit dem Studieren und abermals Studieren von IHM – der uns geschaffen hat.
Oh, mein Herr! Ich liebe es, in dieser wundersamen Essenz Seiner Liebe zu schwimmen. ER ist jetzt mit mir, wenn ich die Tasten berühre. ER umarmt und küsst mich. Niemand kann mir das wegnehmen. Ich überbringe dir nur Seine wärmsten Grüße, weil Er sich danach sehnt, dich als Seinen eigenen Sohn und Seine eigene Tochter zu küssen und zu umarmen, genauso, wie Er es im Augenblick tut.
(Genesis 4: 16-17) „So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN, (von Eden) und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten. Und Kain erkannte sein Weib; die wurde schwanger und gebar den Henoch, und er baute eine Stadt und benannte diese Stadt nach seinem Sohn Henoch.“
Kain verließ das Angesicht Gottes und damit die Gegenwart Gottes, die zu dieser Zeit in Eden war; und Kain wandte Gott seinen Rücken zu.
Im Lande Nod war die Gegenwart Gottes nicht. Es war ein Land der Sumerer und Assyrer (Hebräisch Ashur), was im modernen Hebräisch auch verboten (ASSUR) bedeuten kann. Kain verließ das Land der Verurteilung, denn Verurteilung führt zur Buße. Kain hasste es, überführt und an sein Verbrechen erinnert zu werden, so versiegelte er sich selbst mit Herzenshärte, Verdrängung und einer kriegerischen Gesinnung bis zum heutigen Tag.
(Genesis 9:6) „Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu Seinem Bilde gemacht.“
Das hat sich fortgesetzt, solange wir uns erinnern oder es in den Jahrbüchern der Menschheit lesen können, zurück bis zur zweibeinigen Bestialität und noch weiter zurück können wir im Natur-TV die räuberisch triebhaften Instinkte verfolgen. Und da wir die Medien ansprechen:
Gewalt und Blutvergießen wirken anziehend auf uns. Je grausamer, umso faszinierender sind diese Dinge für uns, als ob unsere Gene unsere Geschichte widerhallen. Die zwei schmackhaftesten Geschehnisse erregen unsere Sinne besonders – das Fortpflanzen durch Sex und das Beenden des Lebens durch Töten.
Es war so, von den Menschen vor Adam bis hin zu Kain, Attila dem Hunnen, Assyrer, Babylonier, Persier, Griechen, Römer, Vandalen, Barbaren, Mongolen, Tataren, Kreuzzügler…. die Liste ist endlos, ganz zu schweigen von dem letzten und ungeheuerlichsten Krieg, dem zweiten Weltkrieg, in dem Millionen mit menschlicher Raffiniertheit ermordet wurden. Atombomben, Wasserstoffbomben, Napalm, Giftgase und das schlimmste – die biologische Kriegsführung. Nun siehst du, wie diese kriegerischen Gene den Tod von Generation zu Generation aufrecht erhalten.
Gott sagte, “Du willst Krieg und Tod? Hier hast du es, deine Entscheidung ist respektiert und geachtet. Reich es an deine Kinder weiter und beobachte, wie sie sich genauso benehmen, schieb es dann auf die Erbsünde… wenn dich das irgendwie tröstet…. aber nichts davon lässt dich weiterleben…“
Jedes Gen hat eine Geschichte. Aber es können auch brandneue Informationen in ein Gen eingefügt werden, um es zu verändern. In der Tat war es das, was mein eigener Vater tat, als er die Offenbarung des Friedens bekam und in die Tat umsetzte. Er betete, dass er niemals eine Waffe benutzen würde, und Gott antwortete sofort auf dieses Gebet, denn Er konnte nicht auf einen anderen erweckten Friedensstifter warten.
Stell dir vor, dass keine Kugel ihn treffen konnte und auch kein Splitter der explodierenden Bomben um ihn herum. Zweimal stand er vor einem Hinrichtungskommando und jedes Mal geschah ein Wunder, er öffnete seine Augen und sah niemanden ein Gewehr auf ihn richten, er sah nur den Boden mit Leichen bedeckt.
Durch seine Handlungsweise veränderte mein Vater die Kriegsgene in sich zu Friedensgenen, die er an mich weiter gab. Ich bin tatsächlich von dem gezeichnet, was an mich weiter gegeben wurde. Ich bin dabei, diesen einen Funken anzufachen, bis er wie eine Fackel brennt.
Der andere Weg, das Gen zu verändern, ist durch die überführende Kraft. Das Überführen allein bringt nicht viel, ausgenommen, es kommt zum Schuldbewußtsein. Gott überführte Kain und Kain hasste Schuldzuweisung, darum war es für ihn leichter, die Gegenwart Gottes – wo er hätte Reue zeigen müssen – zu verlassen, als zur Gerechtigkeit zurück zu kehren.
Wenn die übermittelte Information in vollem Umfang angenommen, umarmt und bewahrt wird, dann wird sie schließlich die DNA-Struktur verändern, denn sie wird die machtvolle Nachricht vom ewigen Frieden einfügen.
Bis heute meiden viele die Gegenwart Gottes, in der sie sich unbehaglich fühlen. Viele vermeiden die Schuldaufdeckung, weil sie sich nicht von ihren Sünden und ruhelosen Wegen trennen wollen. Kain war rastlos und umarmte die Ruhelosigkeit, so wie ich den Frieden und seine wunderbaren Wege umarme.
Gott wird dasselbe für dich tun, wenn du verstehst, was es wirklich bedeutet, ein Friedensstifter zu sein.
Wir kommen um, weil wir zu wenig wissen und zu wenig glauben. Wir vergehen, wie es alle Kreaturen von Natur aus tun, weil wir uns mit ihnen zu sehr identifizieren. Wir studieren die Materie und verstehen uns selbst als solche. Wir glauben, dass Ärzte endgültige Diagnosen stellen, die unumstößlich sind und behandeln die Wissenschaft wie einen Gott. Solange du an der medikamentösen Behandlung festhältst, solange akzeptierst du auch deine Krankheit und legst ihre Beständigkeit fest, doch sie ist überhaupt nicht beständig. Sie kann im Zorn gekommen sein, doch sie muss wie ein zeitweiliges Gewand abgelegt werden durch den wirklichen heilenden Frieden. Es ist vielleicht bei Tageslicht gekommen, aber warum lässt du dich von Sonnenuntergängen mit Beständigkeit versiegeln? Warum hast du der Dunkelheit der Nacht erlaubt, dich vom Licht des Tages fern zu halten? Gibt es keinen Gott im Himmel? Gibt es keinen Heiligen Geist auf diesem Planeten? Gibt es keinen Balsam in Gilead? Hast du alle Möglichkeiten ausgeschöpft, nachdem du Gott gesucht hast? Oder hast du nur vermutet, dass Gott nicht nahe genug ist und nicht heilen möchte? Willst du weiter machen mit deinen Vermutungen?
Wir streben nach Besitz und ersehnen uns mehr Geld, um immer mehr zu bekommen, als ob wir nach etwas Ausschau halten, was wir verloren haben und was uns immer noch fehlt. Uns fehlt der wahre Friede.
Durch Verständnis, Wissen und Erwerben von mehr Weisheit; und mehr Glauben; und Durchbrechen der Grenzen, die wir für unser elendes Leben selbst gesetzt haben; durch all das greifen wir nach der ursprünglichen göttlichen Absicht. Gott erwartet unsere ungezähmte und grenzenlose Suche und eine Erkenntnis nach der anderen. Es bereitet Ihm Freude und großes Vergnügen, wenn wir über die Mittelmäßigkeit hinaus wachsen, das sagte Er mir. ER sprach: „Sohn, was Ich bedenke, ist die Mittelmäßigkeit des Menschen und sein Widerwille, diese zu verlassen.“ Seit dieser Zeit trachte ich nach dem Höheren. Ich steige in Seine Höhen auf. Nachdem ich ein Wanderer auf dieser Erde war, bin ich für den größeren Teil meines Lebens an der Endstation angekommen. Es ist ein Bankett und ein Fest.
Wenn du für mehr Offenbarungen betest, wirst du mehr Offenbarungen erhalten. Wenn du wirklich danach verlangst, dein Leben zum Guten zu wenden, dann musst du die Flamme deines Verlangens freisetzen.
Psalm 42
Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele zu Dir, Oh Gott.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen,
dass ich Gottes Angesicht schaue?
Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht,
weil man täglich zu mir sagt: 2Wo ist nun dein Gott?“
Daran will ich denken
und ausschütten mein Herz bei mir selbst:
Wie ich einher zog in großer Schar,
mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes
mit Frohlocken und Danken,
in der Schar derer, die da feiern.
Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde Ihm noch danken,
dass Er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir,
darum gedenke ich an Dich
aus dem Land am Jordan und Hermon, vom Berge Misar.
Deine Fluten rauschen daher,
und eine Tiefe ruft die andere;
alle Deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich.
Am Tage sendet der HERR Seine Güte,
und des Nachts singe ich IHM
und bete zu dem Gott meines Lebens.
Ich sage zu Gott, meinem Fels:
Warum hast Du mich vergessen?
Warum muss ich so traurig gehen,
wenn mein Feind mich dränget?
Es ist wie Mord in meinen Gebeinen,
wenn mich meine Feinde schmähen
und täglich zu mir sagen: „Wo ist nun dein Gott?“
Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde IHM noch danken,
dass ER meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.“
Wenn der Verstand erneuert ist, wird er der Seele vorschreiben, was sie fühlen und wie sie sich verhalten soll. Besänftige deine beunruhigte Seele und löse dich sogar von dem Gedanken, einen Feind zu haben.