Hey! Bist du ein Friedensstifter? Schaffst du Frieden aus der Fülle des inneren Friedens? Wenn ja – dann bist du gesegnet. Aufgestaute Aggressionen im Inneren eines Menschen oder aggressives Verhalten nach außen, sind die Hauptursachen von Tod. Der Tod kam in diese Welt, weil der Mensch seine Willensfreiheit und die ihm verliehene Kraft, über die Schöpfung zu herrschen, missbraucht hat. Die Bibel spricht von den Söhnen Gottes, jedoch nicht, um dich in die Welt der Fantasie vom vermeintlichen Fall des Luzifer und seiner angeblichen Engel zu schicken, denn das ist bloße Sensationsgier und stärkt einzig und allein den natürlichen Menschen und beschleunigt damit seinen Untergang.
(Römer 8:19-21) Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Die Schöpfung ist ja der Vergänglichkeit unterworfen- nicht nach ihrem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, jedoch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Verdorbenheit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“
Wir lesen in Genesis 6:3, dass Gott gezwungener Maßen die menschliche Lebensdauer einschränken musste, weil Seine eigenen Söhne – Adam und dessen Söhne – sich mit den fleischlichen und Nicht – Adamischen Menschen vermischten und verdorbene Wege gingen.
Die Bibel erwähnt zu dieser Zeit nirgends, dass Adam auch Töchter hatte, sondern wir lesen nur von Söhnen, die Töchter wurden später geboren. Da sprach der HERR: „Mein Geist soll sich nicht immerdar im Menschen mühen, denn der Mensch ist auch Fleisch; trotzdem sollen seine Tage auf Erden 120 sein.“ Beachte das Wort AUCH . Adam war ewig, das heißt, er und auch seine Kinder waren dazu bestimmt, ewig zu leben und kein Lebensende zu erleiden. Aber anstatt über die fleischlich kriegerischen Neigungen – die sie durch die Vermischung mit den anderen Menschen geerbt hatten – zu triumphieren, ließen sie sich selbst in die Verdorbenheit gleiten. Verdorbenheit ist grundsätzlich ein streitsüchtiger Zustand, genauso sind tierische Territorialität und Aggression eindeutig kriegerisch. Wenn wir die Ursachen für den Tod auf der Erde weiter betrachten, werden deine Augen geöffnet und wenn du es erlaubst, bist du dazu eingeladen, ein Friedensstifter im wahrsten Sinne des Wortes zu werden.
Jesus sagte in Matthäus 5:9 „Gesegnet sind die Friedensstifter, denn sie sollen Söhne Gottes genannt werden.“
Die Friedensstifter sind glücklich, froh, zufrieden und reich an Gottes Gnade – im Gegensatz zu den Kriegsstiftern, die nur ein begrenztes Gebiet vor Augen haben, um das sie kämpfen müssen. Aber das Wort „aufgerufen” oder „heißen” (Griechisch: kaleo‘) kann für mehrere Aussagen benutzt werden, direkt oder auf andere Weise; wie z. Bsp. befehlen oder aufrufen oder sogar einladen, um etwas auszurufen oder zu benennen. In dem obigen Vers übersetzt es die NASB (New American Standard Bible) als Aufruf. Wenn wir diesen kurzen Vers besser verstehen, finden wir in ihm etwas Bedeutungsvolles, wie dies: wir sind dazu aufgerufen, Friedenstifter zu sein, wir sind dazu aufgefordert, unsere kriegerischen Wege zu verlassen indem wir die höhere und bessere Wirklichkeit sehen. Die Aussprüche, beim Schlag auf die eine Wange, seine andere Wange auch dar zu reichen; das Hemd dazu zu geben, wenn um den Mantel gestritten wird; oder zwei Meilen zu gehen, wenn zu einer Meile genötigt wird, sprechen eindeutig von der Sohnschaft und natürlich von den Friedensstiftern.
(Matthäus 5:9) „Gesegnet sind die Friedensstifter, denn sie sollen Söhne Gottes genannt werden.“
Jesus setzte Seine Erklärungen zu den wahren Friedensstiftern fort.
(40-41) „Und wenn jemand mit dir rechten will und dir dein Hemd nehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“ Damit ist nicht gemeint, dass man sich dazu zwingen oder Sein Wort „trocken“ befolgen soll, denn das wäre nur religiöses Handeln. Am Ende dieses Kapitels erklärt Jesus, dass die Heiden es so machen, denn sie handeln wie Sklaven, wenn ihnen etwas gesagt wird, oder sie handeln einfach ganz natürlich- wenn sie jemand grüßt, dann grüßen sie zurück, oder geben Liebe an die zurück, die ihnen Liebe zeigen. Gott erwählte Israel dazu, das Licht unter den Heiden zu sein (Jesaja 42:6), Israel war dazu aufgerufen, der Urheber von Frieden, Freude Liebe und Segen zu sein. Jemand musste den Anfang machen. Anmerkung: Ein Jüdischer Mann aus Alexandria in Ägypten schrieb das Buch der Weisheit. Er war reiner Jude, kein Keniter. Er schrieb dieses Buch hauptsächlich zur Erbauung seiner Gefährten und Brüder im Glauben in Zeiten von Leid und Unterdrückung durch abtrünnige Jüdische Mitbürger. Sein Name ist nicht bekannt, aber er war ein Friedensstifter, wie Sirach. Der Beweis dafür ist sein Mitleid, seine Ermunterung und seine Weisheit.
(42-43) „Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.“ Eins ist die Norm – die Haltung eines Friedensstifters zu haben, anstatt etwas zu tun, um eitle Zufriedenheit zu sammeln. Viele Humanisten tun heutzutage gute Werke. Einige machen es von Herzen, während andere ihr Gewissen damit beruhigen; wieder andere tun es, um ihre Geldbudgets anzuheben und in diesem Prozess ein Auskommen aus mildtätigen Zwecken zu haben.
(43-45) „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“ Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel; denn Er lässt Seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ „Liebe deine Feinde?“ „Aber wie, Herr? Bitte sage es mir.“ „Es ist einfach“, sagt der Herr. „Wenn du ein Friedensstifter bist, dann bist du auch ein Heiler. Jeder, der feindselige Gefühle in sich hegt, kann von dieser schrecklichen Krankheit geheilt werden, wenn er zu dir kommt. Wenn der Kranke zu dir, dem Friedensstifter kommt, kannst du ihn (oder sie) ganz natürlich heilen und er (oder sie) kann dann sogar dein Freund werden.“ Wenn wir Satan, den Teufel und seine angebliche Armee von Dämonen als unseren Feind betrachten, dann sind wir weit davon entfernt, ein Friedensstifter zu werden und zu sein. Studiere Jesus und du wirst es erkennen. Manchmal musst du dich sogar von der Theologie trennen, um höher zu steigen, so, wie Jesus Seine eigenen Jünger in Matthäus 5 aufgefordert hat. Die Durchschnittsbevölkerung Palästinas hielt sich an die Normen des Judentums, die durch die Gesetzeslehrer zu dieser Zeit vorgeschrieben wurden. Aber dann erschien ein Rabbiner von Galiläa und forderte die Menschen heraus, indem Er etwas völlig Neues lehrte, und sie aufforderte, über die gesetzlichen und theologischen Grenzen hinaus zu gehen. Jesus setzte neue Maßstäbe, und diejenigen, die tief in ihrer „vorschriftsmäßigen“ Theologie steckten, verbreiteten unter dem Rest der Bevölkerung, dass Er im Irrtum sei und die Menschen verleiten würde. Stell dir das mal vor.
(46-47) „Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?“ Wenn jemand einen Stein nach dir wirft, wirst du ganz natürlich in der gleichen Weise einen Stein zu ihm zurückwerfen. Ein freundliches Lächeln wird in gleicher Weise erwidert werden. Aber ich erwähnte es weiter oben bereits, einer muss den Anfang machen und den Weg bereiten. Einer muss aus seinem (oder ihrem) eigenen Vorrat des Friedens schöpfen und die Menschheit von ihren kriegerischen Wegen heilen. Durch das Beschreiten dieser Wege kommen die Sorgen um das tägliche Brot, die von einem Leben unter einem Fluch zeugen. Jesus hat für diesen Fluch gesühnt und ihn am Kreuz entfernt. Es ist vollbracht, aber weißt du es oder unterhältst du nur eine religiöse oberflächliche Überzeugung? Ist es in deinen Verstand, deine Seele und deinen Geist gesunken? Ist es das neue System geworden, das dein Dasein bestimmt? Wohin auch immer der Friedensstifter seinen Fuß setzt – dieser Ort wird erlöst. Die Erde hört auf wegen des vergossenen Blutes zum Himmel zu schreien. Einer sühnt für die Sünden anderer. Das erfreut Gott; wer solches tut, ist wirklich Sein Sohn.
(49) „Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ Dieses Vollkommen -sein ist nicht das Singen zu Gott wie „ Mächtiger Krieger“. Hast du jemals gehört, dass Gott als Friedensstifter gepriesen wird? „Ich preise Dich, denn Du bist Friede.“ Wir singen so etwas, wie „Du bist MEIN Frieden.“ Als ob ich rastlos und unruhig bin und somit Frieden brauche, diese Art Frieden, der kommt und geht, von Predigt zu Predigt und von Lied zu Lied… Gott im Himmel ist vollkommen und wir hier auf der Erde können wieder wie Er werden, so, wie wir es einmal waren, bevor wir Sein Gebot überschritten und bis jetzt keine Buße getan haben. Wenn du bereust, Buße tust und zu Ihm zurück kehrst, wirst du dein kriegerisches Handeln ablegen.
(Jesaja 2:4) „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“
Das Gegenteil von Segen ist Fluch, daraus können wir schlussfolgern, dass Kriegsstifter verflucht sind, denn sie handeln aufgrund eines Fluches, der Tod bringt. Die Disteln und Dornen, die die Erde hervor bringt, der Schweiß auf dem Angesicht und das schwere Arbeiten, nur, um Brot zu essen, beschleunigt den Verfall unserer Körper, denn es erschöpft und schwächt ihn, bis er dem Naturgesetz der Erde unterliegt. Wenn die Fluch belasteten kriegerischen „Gen“ in uns nicht grundsätzlich verändert werden, bleibt der Tod der tödliche Erntearbeiter des Lebens; so wie er traditionell dargestellt wird: als Skelett mit einer Sichel in der Hand.